Caritas-Herbstsammlung 2016

 

 

 

 

Teilen bringt's

 

Ohne Gerechtigkeit gibt es keine gute Zukunft. Davon sind Christen überzeugt. Gerechtigkeit heißt: Jeder Mensch verdient die gleichen Chancen auf ein gutes Leben. Ob er alt ist oder jung, in einer Familie oder allein lebt, sein Leben selbst meistern kann oder auf Unterstützung angewiesen ist.

 

In einer Gesellschaft, in der es deutliche Unterschiede bei Einkommen und Besitz gibt, lässt sich dieses Ziel nur durch Teilen erreichen. „Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso“, heißt es in der Bibel (Lukas 3,11). Dem Bedürftigen kann nur geholfen werden, wenn der, dem es gut geht, abgibt. Diesen Ausgleich kann der Staat allein nicht regeln. Hier ist immer auch die Verantwortung jedes Einzelnen gefragt.

 

„Caritas wird immer nötig sein, auch in der gerechtesten Gesellschaft. Es gibt keine gerechte Staatsordnung, die den Dienst der Liebe überflüssig machen könnte. Wer die Liebe abschaffen will, ist dabei, den Menschen als Menschen abzuschaffen“, schrieb Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika „Caritas Deus est“ (Nr. 28).

 

Ein Weg, Menschen in akuten Notlagen zu helfen, sind die Hilfsfonds der Caritas. Aus ihnen werden nach Prüfung der Bedürftigkeit individuelle Finanzhilfen an Familien oder Einzelpersonen ausbezahlt. Das kann die Übernahme von Miet- oder Stromschulden sein oder der Zuschuss zu einer plötzlich notwendigen Anschaffung, etwa einer Waschmaschine oder eines Kinderbetts. Konkrete Fälle sind hier beispielhaft beschrieben.

 

Die Hilfen werden sparsam, wirtschaftlich und gezielt ausgewählt. Die maximale Höhe der einzelnen Beihilfe beträgt 750 Euro. Manchmal reicht schon ein zinsloses Darlehen, um eine akute Krise zu überwinden oder ein existenzielles Problem zu lösen. Die Kaution für den Umzug in eine behindertengerechte Wohnung oder die Reparatur des Autos sind dafür nur Beispiele. 2014 zahlte der Diözesan-Caritasverband insgesamt mehr als 91.000 € an Menschen in akuten finanziellen Notlagen aus.

 

Die Beihilfen werden von den Stadt- und Kreis-Caritasverbänden oder deren Beratungsstellen und Einrichtungen für ihre Klienten beantragt. Auch Pfarreien können Anträge stellen.

 

Die Hilfsfonds speisen sich zu einem Gutteil aus Spenden. Bitte unterstützen Sie uns daher mit Ihrer Gabe bei der Caritas-Sammlung! Dafür schon jetzt ein herzliches Vergelt’s Gott!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Caritas

 

So viel haben Sie 2015 gespendet:

 

Haustürsammlung 1.074.721,88 €

Straßensammlung 1.074,08 €

Kirchenkollekte 179.572,49 €

Gesamt 1.255.368,45 €